PALLIATIVE NEWS JUNI 2018
Liebe Leserinnen und Leser
Kurz vor der Sommerpause melden wir uns bei Ihnen mit zwei interessanten Anlässen, die im Herbst stattfinden. Sterbefasten - Suizid oder natürlicher Tod? Diese Frage stellen wir am Zürcher Fachsymposium Palliative Care vom 3. Oktober verschiedenen Referentinnen und Referenten. Wir wollen wissen, wie das Pflegepersonal, aber auch Angehörige mit dieser Herausforderung umgehen.

Am 7. November diskutieren wir mit Fachpersonen aus Medizin, Recht und Ethik über die Patientenverfügung «plus», auch bekannt als Advance Care Planning (ACP). Das Lebensende planen - geht das überhaupt?

Unsere Jahrestagung vom 13. Juni ist vorbei, nicht aber die Beschäftigung mit dem Thema Digitalisierung. Die interessanten Referate, Workshops und die darausfolgenden Diskussionen haben gezeigt, dass auch die Palliative Care von den digitalen Entwicklungen durchaus profitieren kann.

Wir wünschen Ihnen frohe Sommertage,

Ihr palliative zh+sh-Team
Save-the-Date: Zürcher Fachsymposium Palliative Care
Sterbefasten - Suizid oder natürlicher Tod?
Der bewusste und freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken, mit der Absicht sterben zu können, ist in verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt. In vielen Ländern mit erschwertem oder verunmöglichtem Zugang zum assistierten Suizid wird Sterbefasten auch schon lange als Alternative thematisiert. Mittlerweile wird diese Thematik auch vermehrt in der Schweiz diskutiert - oft kontrovers und häufig mit vielen Unsicherheiten verbunden. Am nächsten Zürcher Fachsymposium Palliative Care vom 3. Oktober 2019 wird unter dem Titel «Sterbefasten – freiwilliger Verzicht auf Essen und Trinken» diese brisante Thematik diskutiert. Verschiedene Referentinnen und Referenten beleuchten das Sterbefasten aus unterschiedlichen Blickwinkeln und berichten über eigene Erfahrungen.
Save-the-Date:Tagung zu Advance Care Planning
Gesundheitliche Vorausplanung mit der Patientenverfügung «plus»
Wenn ein Patient nicht mehr urteilsfähig ist, dann entscheiden Stellvertreter gemäss dessen Willen. Ein wichtiges Instrument ist hierfür die sogenannte Patientenverfügung «plus» oder Advance Care Planning (ACP). An der Tagung vom 7. November diskutieren Fachpersonen aus Medizin, Recht und Ethik, was Patienten, Angehörige und Gesundheitsfachpersonen in der Planung und Umsetzung beachten sollten. Die Nachmittagsveranstaltung findet im Raum Zürich statt und wird gemeinsam durch die Paulus Akademie, die Krebsliga Zürich, palliative zh+sh und das Universitätsspital Zürich durchgeführt.
7. November 2019, 13 bis 18.15 Uhr: Tagung Patientenverfügung «plus» - gesundheitliche Vorausplanung in jeder Lebenslage.
Rückblick auf unsere Jahrestagung 2019
Palliative Care kann von der Digitalisierung profitieren
Ein Pflegeroboter, der Notfälle in die eigenen Hände nimmt, ein ETH-Professor, der die provokative These aufstellt, dass Künstliche Intelligenz den Doktor überflüssig machen wird, Blogger, die im Internet am eigenen Sterbetagebuch schreiben: Unsere Jahrestagung vom 13. Juni wagte nicht nur einen Blick in die Zukunft und die Möglichkeiten, welche die Digitalisierung der Palliative Care bieten könnte. Thematisiert wurde in den verschiedenen Referaten, Workshops und einem Theater auch, was wir von den digitalen Möglichkeiten bereits jetzt schon nützen. Und wie das Internet das Thema Sterben und Tod zurück in die Gesellschaft gebracht hat. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass das Thema bei den über 100 Teilnehmenden sehr gut angekommen ist und für viel Gesprächsstoff gesorgt hat.
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Herzlichen Dank