PALLIATIVE NEWS DEZEMBER 2018
Newsletter Dezember 2018
Liebe Leserinnen und Leser
«Gemeinsam Sorge tragen» war der Leitsatz des Palliative Care Kongress’ in Biel. Gemeinsam haben wir auf 30 Jahre Palliative Care in der Schweiz zurückgeblickt. Gemeinsam mit unserer Dachorganisation palliative ch und unseren Partnersektionen haben wir gezeigt, was und wie wir in unserer Sektion arbeiten. Gemeinsam blicken wir auf das Hier und Jetzt, gemeinsam blicken wir in die Zukunft. Oder es um mit den Worten einer der frischgewählten Bundesrätinnen zu sage: «Ibi semper victoria ubi concordia est», frei übersetzt: «Etwas erreichen können wir nur gemeinsam.»
Film zum 30. Geburtstag
«Sub Jayega – Die Suche nach dem Palliative-Care-Paradies»
Zur Palliative Care kam er, weil er nicht zufrieden damit war, wie sein Vater gestorben ist. Als Fotograf war er zwar bereits mit dem Tod konfrontiert, realisierte eine Reportage über einen Kandidaten im texanischen Todestrakt und fotografierte einen Mann im Krieg, der kurz zuvor getötet worden war. Aber auch für ihn als «relativ todesgewandten Fotografen», kam die persönliche Konfrontation mit dem Thema einer Erschütterung gleich. Wie viele Angehörige war Fabian Biasio überfordert, als es nach ein paar Wochen auf der Palliativstation hiess, sein Vater müsse in eine andere Einrichtung verlegt werden. Zum 30-Jahr-Jubiläum hat Biasio den Film «Sub Jayega – Die Suche nach dem Palliative-Care-Paradies» geschaffen. Am Kongress in Biel wurde ein erster Teaser gezeigt. Gemeinsam mit palliative ch präsentiert palliative zh+sh die exklusive Filmpremiere am Mittwoch, 12. Dezember, um 19 Uhr im Kino Kosmos in Zürich. Die Plätze sind limitiert, aber es gibt noch einige wenige Tickets.
Geschenkidee I
Gold Wert – reden über das, was bewegt
Reden über das, was bewegt
«Reden über Schmerz» ist nach «Reden über Sterben» (2016) und «Reden über Demenz» (2017) das dritte Buch in der Reihe «rüffer&rub cares» in Zusammenarbeit mit palliative zh+sh. Es ist auch das dritte Werk von Elena Ibello und Anne Rüffer. Aus jeweils ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchten Ärztinnen und Pflegefachleute, Seelsorgende und Politiker, Psychologinnen und Ethiker sowie Journalistinnen das Reden über Schmerz, das Reden über Demenz und das Reden über Sterben. Ihnen gemeinsam ist der Wunsch, sich nicht nur zu den Themen Schmerz, Demenz und Sterben zu äussern, sondern auch der Wunsch, dass darüber gesprochen wird. Aus unserer Sicht sind die Bücher auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für sich selber oder für diejenigen, für die wir Sorge tragen.
Geschenkeidee II
Unterstützung für die Wunschambulanz
«80 Prozent der Menschen, die nicht mehr lange leben, wünschen sich einen Tag am oder auf dem Wasser», erzählt Petar Sabovic. Er ist der Gründer der Vereinigung wunschambulanz.ch SAW. «Erst vor Kurzem waren wir auch hier am Zürichhorn. Wir sind dann mit dem Schiff auf den See gefahren.» Petar Sabovic kämpft unermüdlich mit seiner «Wunschambulanz» für mehr Menschlichkeit am Lebensende. Nun ist das Fahrzeug der Wunschambulanz in die Jahre gekommen. Zur Finanzierung für ein neues Automobil setzt Sabovic darauf, dass man nur gemeinsam vorwärtskommt und lädt ein, Gotti oder Götti zu werden. Jeder kann so mit seinem Zustupf dazu beitragen, einen wertvollen Dienst aufrecht zu erhalten. Die «Wunschambulanz» ist ein wichtiger Pfeiler im Rahmen des einander Sorgetragens. Vielleicht ist die Übernahme einer Patenschaft auch ein passendes Weihnachtsgeschenk? Oder vielleicht mag jemand mit einem Testimonial und seinem Namen für die Wunschambulanz einstehen?
Lebenende im Fokus
Medienschau November 2018
Medienschau November 2018
Von einer Glücksucherin und einer Sterbeamme. Vom grossen Einsatz in der Region über Spiritual Care bis zu Palliative Care für Menschen mit Demenz und die Frage «Sterbehilfe – eine Dienstleistung wie jede andere?» – der Blick in die Medien zeigt, dass breitgefächert über Palliative Care und kontrovers über die ihr verwandten Themen berichtet wird. Das Thema «Lebensende» ist vielerorts im Fokus, sowohl in unserer Region als auch in der Schweiz. Nicht zuletzt auch im Ausland.
Herzlichen Dank
Einander Sorge tragen – unsere besten Wünsche
Weihnachtswünsche
«Gemeinsam Sorge tragen» war nicht nur der Leitfaden am Palliative Care Kongress. Vielmehr begleitet uns dieser Hinweis auch durch den Arbeitsalltag. «Um für andere Sorge zu tragen, trage Sorge für dich selbst» – das nehmen wir uns zu Herzen und gönnen uns eine Auszeit: Die Geschäftsstelle von palliative zh+sh ist vom 24. Dezember 2018 bis 6. Januar 2019 geschlossen. Auch unsere Online-Redaktion ist während dieser Zeit offline. Doch vorher sagen wir sehr herzlichen Dank, an alle, die Palliative Care leben und umsetzen. Dank dem grossen Rückhalt bei unseren Mitgliedern und Unterstützern können wir unseren dazu Beitrag leisten, Palliative Care flächendeckend und für alle erschwinglich umzusetzen. Gemeinsam mit Ihnen erreichen wir unsere Ziele. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen und Freunden eine schöne Weihnachtszeit und erholsame Tage zwischen den Jahren.

Ihr Vorstand und das Team der Geschäftsstelle palliative zh+sh
Spenden
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Herzlichen Dank