PALLIATIVE NEWS AUGUST 2018
Liebe Leserinnen und Leser
Der Hochsommer neigt sich seinem Ende zu, der Altweibersommer steht vor der Tür und mit ihm auch ein ereignisreicher Herbst. Es ist – einmal mehr – eine Zeit des Übergangs. Diese nutzen wir gerne, Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, mit interessanten Neuigkeiten und Ankündigungen zu bedienen. Vorab so viel: Es lohnt sich, die Agenda zu zücken.
Save the date  I
«Reden über Schmerz» – Buchvernissage
Reden über Schmerz
«Was ist überhaupt Schmerz? Wovon reden wir? Der Schmerz ist im Kopf, im Herzen, in den Beinen, im Bauch, in den Ohren, am Rücken, im Nacken, an den Füssen, in der Seele, in den Gedanken, in der Erinnerung, in der Vergangenheit, der Gegenwart und in der Zukunft.» Mit diesen Gedanken beginnt Monika Obrist, Geschäftsführerin palliative zh+sh und Präsidentin palliative ch, ihr Vorwort im neuen Sachbuch «Reden über Schmerz». Wer mehr über «Reden über Schmerz» erfahren und die Autorinnen und Herausgeberinnen kennenlernen möchte, ist herzlich an die Buchvernissage am Freitag, 12. Oktober 2018, um 18.30 Uhr im «Sphère» an der Hardturmstrasse 66 in Zürich eingeladen. Details zur Vernissage folgen in Kürze.
Save the date II
«Wohin geht die Reise?» – Mattenhof-Symposium
Das 4. Zürcher Fachsymposium Palliative Care im Pflegeheim Mattenhof widmet sich der vernetzten Versorgung in der Palliative Care. Vernetzung, Kooperation und Zusammenarbeit verschiedener Player und unterschiedlicher Berufsgruppen sind Voraussetzung für eine adäquate palliative Betreuung – sowohl im Kleinen, als auch im Grossen. Am Symposium wird im Kleinen beleuchtet, wie Aufbau und Abläufe einer spezialisierten Abteilung funktionieren. Oder wie Palliative Care in der Betreuung von Demenzbetroffenen organisiert werden kann. Im Grossen ist zu erfahren, wie die interinstitutionelle Zusammenarbeit im Kanton Graubünden funktioniert. Der Blick über die Grenze zeigt, wie Advance Care Planning in der Langzeitpflege in Deutschland geschult und implementiert wird. «Wohin geht die Reise?» – die Antwort darauf lautet vorerst: Ins Pflegeheim Mattenhof, Helen-Keller-Strasse 12 in Zürich. Hier gibt es am Donnertag, 11. Oktober ab 13.30 Uhr spannende Vorträge von hochkarätigen Referenten.
Im Gespräch
«Als Ärztin muss ich den Eltern sagen, dass ihr Kind auch sterben kann»
Eva Bergsträsser
«Viele Kinder sterben im Spital, weil man nicht vorausgeplant hat, nicht überlegt hat, was sie brauchen, wenn es aufs Sterben zugeht.» Die das sagt, ist Eva Bergsträsser. Sie ist in der Schweiz Palliative-Care-Pionierin für Kinder und leitende Onkologin am Universitäts-Kinderspital Zürich. Bergsträsser ist mit dem diesjährigen Schweizer Palliative Care-Preis ausgezeichnet worden. Sabine Arnold hat mit ihr über das Ansehen der pädiatrischen Palliative Care (PPC), über die Wichtigkeit von offenem Austausch sowie über Handlungs- und Verbesserungsmöglichkeiten gesprochen.
Mitgestalten
«30 Jahre Palliative Care Schweiz – Pioniere gesucht»
Am 14. und 15. November 2018 findet der nationale Palliative Care-Kongress in Biel statt. Nebst zahlreichen Referaten und Podien, feiert Palliative Care Schweiz anlässlich des diesjährigen Kongresses ihren 30. Geburtstag. Die Veranstalter nutzen die Gunst der Stunde und würdigen die Schweizer Palliative Care-Pioniere und Pionierinnen: Extra für sie wird eine Portrait-Wand gestaltet. Sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, im Besitz eines solchen Portraits oder kennen Sie einen Pionier, eine Pionierin, die unbedingt abgebildet werden sollte? Die Organisatoren freuen sich über Ihre Kontaktaufnahme bis am 31. August 2018. Beschreiben Sie in einem kurzen Text, worin das Engagement des Pioniers, der Pionierin bestand, wodurch sich diese Person ausgezeichnet oder welche besonderen Leistungen sie erbracht hat und fügen Sie ein Foto der Person hinzu. Es ist kein Problem, wenn eine Pionierin oder ein Pionier mehrfach gemeldet wird.
Neupublikation
«Gesundheitliche Vorausplanung – Patientenverfügung plus»
ACP Übersichtsbroschüre
Was gehört zu einer gesundheitlichen Vorausplanung in jeder Lebenslage? Welches sind die wichtigen, rechtlichen Grundlagen für valide Patientenverfügungen, die es zu berücksichtigen gilt? Welche Rolle spielen Ärzte, Patienten und ACP-Beraterinnen? Wer sind Unterstützer und welche Instrumente und Dokumente kommen in der Advance Care Planning (ACP) zum Tragen? Antworten dazu gibt es in der Übersichtsbroschüre «Gesundheitliche Vorausplanung – Patientenverfügung plus». palliative zh+sh hat diese in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich, der Krebsliga Zürich und der Praxisgemeinschaft Bauma realisiert.